Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Frage: Aber die sehn doch nichts.
Antwort: Stimmt.

Frage: Sehn die wirklich nichts?
Antwort: Natürlich sehn sie was, aber nicht immer alles. Dafür riechen sie umso besser. Man kann auch für etwas bessere Sicht sorgen. Aber bitte nicht - ratsch - einen radikalen Schnitt quer vor den Augen, das sieht nämlich dann schrecklich aus. Vorsichtig die Augenbrauen etwas ausdünnen reicht, damit der Hund den Ball wieder fangen kann.

Frage: Die brauchen doch schrecklich viel Pflege.
Antwort: Das Briardfell braucht natürlich regelmäßig Pflege. Wir haben einmal gehört, daß für den Briard in seinem ursprünglichen Umfeld der beherzte Sprung durch eine Dornenhecke dem Kämmen gleichkam. Den Sprung durch die Dornenhecke trauen wir unseren Hunden auch ohne weiteres zu, trotzdem halten wir die Behauptung für eine Legende. Tatsache ist, daß der Briard je nach Jahreszeit alle drei bis vier Wochen gründlich durchgearbeitet werden muß, aber auch nicht öfter - es sei denn, es ist einmal ein Malheur passiert. Aber der Briard ist ein Naturbursche. Im Sommer mit dem Hund öfter einmal schwimmen gehn (sofern er nicht sowieso ganz freiwillig im erstbesten Tümpel steht) tut dem Fell auch sehr gut.

Frage: Haaren die?
Antwort: Nein. Ausfallende Haare fusseln nicht überall herum wie bei Kurzhaarrassen, sondern bleiben im Fell hängen und werden herausgekämmt.

Frage: Ist das ein Rüde/eine Hündin? Mein Rüde/meine Hündin versteht sich nämlich mit anderen Rüden/Hündinnen nicht.
Antwort: Machen Sie Ihren Hund doch einfach mal ab von der Leine, vielleicht geht es ja doch. Und wenn Sie sicher sind, daß es wirklich nicht geht: Schade, daß Sie den Zeitpunkt verpaßt haben, Ihren Hund an ein vernünftiges Auskommen mit anderen Hunden zu gewöhnen, als er noch im richtigen Alter dafür war.

Frage: Darf man den anfassen?
Antwort: Probieren Sie's. Lassen Sie ihn an Ihrer Hand riechen. Wenn er nicht zurückweicht, kraulen Sie ihn ruhig unter dem Ohr. Aber streichen Sie ihm nicht über dem Kopf, denn für ihn ist das eine Dominanzgeste, die er Ihnen nicht zugesteht.

Frage: Können Sie Ihren Hund nicht anleinen?
Anwort: Ich habe ihn an der Rufleine. Sehn Sie, er gehorcht aufs Wort und geht bei Fuß, wenn ich das verlange.

Frage: Der hat ja gar kein Halsband um.
Anwort: Wir haben einmal einen Hund verloren, weil wir ihn mit Halsband spielen ließen. Nehmen Sie es Ihrem Hund lieber auch so lange ab.