Alles normal

Von Thomas Bez am 17.01.2006, aktualisiert am 03.03.2006, mit einem Kommentar

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Unsere Welpen sind jetzt fast fünf Monate alt, haben sie sich in die Familie eingefügt, sind sozialisiert worden und haben eine Rangordnungsphase durchgemacht. Nun wird die Umwelt für sie wichtiger, in der sie sich als nächstes behaupten müssen. Ihr Aktionsradius und ihr Gesichtskreis erweitern sich. Der Hund erschrickt also nicht vor Dingen, die immer schon da waren, denn für ihn waren sie eben noch nicht da. Das kann durchaus von einem Tag auf den andern geschehen.

Das wichtigste, wie immer, ist selbst nicht unruhig zu werden. Sich einfach neben das Objekt der Angst stellen und gar nichts weiter tun, in der Regel wird der Welpe, da er Ihnen vertraut, seiner Neugier folgen und den Gegenstand als nicht gefährlich einstufen. Natürlich dürfen Sie nicht den Hund trösten oder beschützen. Bei Dunkelheit hilft eine Taschenlampe, denn Hunde sehen im Dunkeln schlechter als Menschen.

Man braucht etwas Geduld, die furchtsame Phase kann bis zu drei Monate dauern. Danach können Sie sich schon mental auf die Rüpelphase einstellen, in welcher Ihr Hund alles Nützliche, was er je gelernt hat, vergessen zu haben scheint. Diese Phase wird etwa mit Beginn der Geschlechtsreife einsetzen und dauert auch meist drei Monate.

 

Kommentar von am 18.01.2006 09:44:

...anscheinend macht sich meine Mama mal wieder zu viele Gedanken.Wenn Mama mich ganz langsam an die für mich fremden Sachen ranführt und quasi an die Pfote nimmt, geht das auch alles. Aber so Sachen wie ne Klapperflasche etc. kenne ich ja eigentlich von Anfang an, aber in den letzten Tagen machen sie mir Angst.Beim Welpenspielen tobe ich auch mit, sogar sehr sehr gerne aber wie Anna und Pacy lieber mit ruhigeren Hunden die auch nen wenig schüchterner sind. Aber dann bin ich anscheinend ja doch normal!!!! Ich glaube da fällt Mama nen Stein vom Herzen.