Die Wahrnehmung der Außenwelt

Von Thomas Bez für Welt
02.12.2012 19:23 UTC neu
(mit 1 Kommentar)
im Weblog BarnimForum

Von Briards aus dem Barnimer Land

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Das ist das wichtigste in der dritten Woche: Die Wahrnehmung der Außenwelt beginnt. Die Augen sehen jeden Tag besser und die Ohren öffnen sich. Mit Seinesgleichen würde der Welpe jetzt Verbindung aufnehmen. Dafür müssen wir einspringen. Am Beispiel von Eleanor haben wir ja gesehen, daß dem Welpen damit an nichts fehlt.

So folgt er Händen und Spielzeugen, stoppt sie mit der Pfote oder beißt hinein. Er nimmt Blickkontakt auf, kann knurren, wenn ihm etwas nicht gefällt, und wenn ihn ein Geräusch aus dem Schlaf aufschreckt, bellt er auch schon mal.

Seine Mutter ist noch immer ständig für ihn da, aber die Betreuung wird jetzt spielerischer, und für Kaspereien ist Anna Karenina sowieso immer zu haben.

Während Sommerwürfe schon zu Beginn der vierten Woche einen ersten Ausflug in den Garten machen können, wird es für Fridericus noch eine Woche länger dauern.

Das ist dann auch der Zeitpunkt, wo die beiden anderen Großen von uns und Anna zugelassen werden. Sie warten schon darauf – Clarissa hat sich sogar zu einer Scheinträchtigkeit entschieden.

 

Kommentar von Georgina Große am 03.12.2012 18:47 UTC:

Ich hab lange hin und her überlegt, nach dem ich euren Beitrag gelesen habe,ob ich meine Gedanken dazu aufschreibe. Eleanor ist fast auf dem Tag genau 10 Monate alt, 8 Monate lebt sie mit uns. Und als erstes Fazit kann ich sagen, dass sie sich in unserem gemeinsamen Leben nicht von der "Briardentwicklung" anderer Briards / Hunde unterscheidet. Es ist mein vierter Briard, meine zweite Briardhündin. Mit allen habe ich gearbeitet. Auch sie ist ein Individuum wie jedes Lebewesen. Sie hat große Stärken,ist selbstbewußt,selbstsicher, sie weiß, wenn sie sich zurück nehmen muß,sie ist kontaktfreudig zu anderen Hunden, zu Menschen,sie ist nicht ängstlich, sie hat ein gesundes Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit, sie fordert ( und da muß man aufpassen) nach Regelmäßigkeit,sie erledigt Aufgaben konsequent bis zum Ende , sie ist folgsam,sie möchte, dass ihre Persönlichkeit geachtet wird. ( drauf hat jeder Hund ein Recht)sie stellt Ansprüche an den Hundehalter ( darauf wurden wir hingewiesen ) Sie mag Herausforderungen-— Und sie möchte die Nähe ihrer Leute. Wir haben gemeinsam auch die Zeit der "Weichestellung" im " Hunde / Menschenmiteinander" durchlebt.– das gehört dazu und ist nicht speziell beim " Einzelwelpen der Fall. --

 


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